Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland e. V.

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GKND-Reihe


Der GKND e. V. gibt eine eigene Publikationsreihe Demokratie und Geheimdienste heraus. Die Bücher können über den Buchhandel, am besten mit Angabe der ISBN, bezogen werden. Bestellungen über den GKND e. V. sind leider nicht möglich.

Bd. 3:  Der allmächtige Geheimdienst – Ein Relikt der Vergangenheit

Zur Transformation der Geheimdienste Mittel- und Osteuropas nach 1990


LIT-Verlag 2012

ISBN 978-3-643-11792-2

€ 24,90


In diesem Band zur Transformation geht es um Geschichte. Radikale Transformationen bestimmen nicht nur die Geschichte, sondern Vergangenes bleibt immer auch gegenwärtig. Dies mag besonders auf die Geschichte von früher ällmächtigen” Geheimdiensten zutreffen, die gerade auch wegen ihres geheimen Charakters stärker in Gegenwart und Zukunft hineinwirken können, als dies auf den ersten, durch Geheimhaltung getrübten Blick den Anschein hat.


Über die komplizierten Wandlungsprozesse in den Ländern des früheren kommunistischen Machtbereichs ist bereits viel geschrieben worden, und zwar mit Schwerpunkt über die geistigen, politischen, gesellschaftlichen und militärstrategischen Entwicklungen. Es liegt in der Natur der Sache, dass Informationen zu Veränderungen bei den Geheimdiensten trotz aller teilweise erzwungenen Transparenz nur bruchstückhaft an das Tageslicht der Öffent-lichkeit gelangen. So lässt sich zunächst vermuten, dass die früheren kommunistischen Geheimdienste angesichts ihrer eigenen ursprünglichen Machtfülle und ihrer Rolle als Garant der staatlichen und parteipolitischen Macht nach Beendigung des Kalten Krieges und dem Beginn des Prozesses der Demokratisierung drastischen Veränderungen unterworfen wurden. Fragen und Zweifel drängen sich auf. Dieses Buch soll zur Klärung beitragen.

Bd. 2: Fehlbare Staatsgewalt

Sicherheit im Widerstreit mit Ethik und Bürgerfreiheit


LIT-Verlag 2009

ISBN 978-3-8258-1816-6

€ 29,90


Nach dem deutschen Grundgesetz ist es Aufgabe des Staates, die Freiheit des Einzelnen zu garantieren und Gefährdungen abzuwehren. Dabei hat er rechtliche und ethische Grenzen zu respektieren.


Die Verschärfung sicherheitspolitischer Reaktionen auf die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus lässt in der Öffentlichkeit die Frage aufkommen, ob die zu schützenden Rechtsgüter nicht selbst in der Gefahr sind, Opfer staatlicher Sicherheitsvorsorge zu werden.


Werden der Polizei unverhältnismässig viele Befugnisse zum Eingriff in Persönlichkeitsrechte eingeräumt? Wie lässt sich die Verhältnismäßigkeit zwischen den Sicherheitsvorkehrungen und der Schwere der abzuwehrenden Bedrohung beurteilen? Wie kann garantiert werden, dass Nachrichtendienste als Elemente der staatlichen Sicherheitsarchitektur bei ihrer geheimen, schwierig zu kontrollierenden Arbeit rechtliche und ethische Normen einhalten?


Wissenschaftler, Praktiker und Bürgerrechtler aus dem In- und Ausland melden sich zu diesen Fragen, einschließlich internationaler und strategischer Aspekte, zu Wort.

Bd. 1: Geheimhaltung und Transparenz

Demokratische Kontrolle der Geheimdienste im internationalen Vergleich


LIT-Verlag 2007

ISBN 3-8258-8983-1

€ 29,90


Angesichts globaler Terror-Netzwerke und der von ihnen ausgehenden Bedrohung werden Geheimdienste in Ost und West zunehmend mit neuen Aufgaben und Befugnissen ausgestattet. Sie erfahren damit einen Machtzuwachs, der die Frage nach ihrer Kontrolle auf die Tagesordnung der öffentlichen Diskussion in demokratischen Ländern setzt.


Beiträge von Verantwortlichen und Experten aus zwölf Ländern (Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Spanien, Schweiz, Russland, Ukraine, Tschechien, Rumänien, USA, Kanada, Israel) werden hier mit dem Ziel veröffentlicht, die verschiedenen Systeme der Kontrolle von Geheimdiensten einschließlich durch die Medien kritisch in den Blick zu nehmen und miteinander zu vergleichen.


Mithilfe von weitgehend aktualisierten Analysen, die teilweise auf Diskussionsbeiträgen einer internationalen Tagung im März 2004 beruhen, wird die Frage geprüft, inwieweit die verschiedenen Kontrollsysteme geeignet sind, trotz aller Geheimhaltungsbedürfnisse der Dienste Transparenz zu fördern und Vertrauen in die Rechtmäßigkeit und Effizienz der geheimdienstlichen Arbeit zu rechtfertigen.


Wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse in seinem Geleitwort schreibt, soll das Buch damit zu einer immer wieder notwendigen Auseinandersetzung um die Gestaltung einer lebendigen Demokratie anregen. Das Buch wendet sich insofern nicht nur an Fachleute, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger.